Gute Nacht, @klappstulli! (26)

Müsste man mal. Das denke ich häufig, in letzter Zeit, und bin dann aber viel zu matt und schläfrig. In dem himmelblauen Planschbecken müsste man aber wirklich mal das Wasser wechseln. Dann wäre da frisches Wasser drin. Käferfrei. Ohne Sand, Blätter und Grashalme. Doch, das wäre schon gut. Ich stelle mir klares, kaltes Wasser vor. Ich bin gleich etwas weniger matt und schläfrig. Also Stöpsel raus. Es sickert. Es dauert. Ich denke an klares, kaltes Wasser und werde ungeduldig. Ich fange an, Wasser auszuschöpfen. Ich versuche, das Becken umzukippen. Das Becken ist aus Gummi und leistet Widerstand. Ich schöpfe weiter. Ich versuche noch einmal, das Becken umzukippen. Das bleibt zu schwer, und ich glaube, im Baum sitzt ein Eichhörnchen und kichert. Ich schöpfe mich in Rage. Die einzige, die etwas davon hat, ist Ritas Hecke. Da gieße ich das ganze Wasser hin. Irgendwann ist alles leer. Ich klaue Daniel einen Schlauch vom Rasensprenger und spüle den Sand aus dem Becken. Jetzt sehen wir beide aus wie frisch geduscht, das Planschbecken und ich. Einer von uns allerdings mit Klamotten. Bißchen verkommen. Ich lege den Gartenschlauch ins Becken und sehe dem Wasser beim Einlaufen zu. Dann stelle ich meinen Klappstuhl davor und tauche die Beine bis zu den Knien ein. Klares, kaltes Wasser ist das Beste überhaupt.

3 Gedanken zu „Gute Nacht, @klappstulli! (26)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.