Salzgemüse.

Im letzten Jahr bekam ich ein Glas “hier, Salzgemüse!” überreicht. Ich kannte Gemüse, ich kannte Salz. Aber warum sie das bei meiner Freundin Katrin zuhause  schreddern und zusammenrühren, wusste ich nicht. Es stellte sich heraus, dass Salzgemüse ein anderes Wort für Brühwürfel ist. Außer, dass das Gemüse darin frisch ist und die doofen Zutaten wie Geschmacksverstärker, Zucker, Fett und Hefe kurzerhand weggelassen werden. Das Salz konserviert das Gemüse, und verwendet wird Salzgemüse überall, wo Gemüsebrühe gebraucht wird. 

Weil mein Salzgemüse just vorgestern zur Neige gegangen ist, wollte ich wissen, wie sowas gemacht wird. Katrin hat geduldig gezeigt und erklärt. Ich habe ihren Kaffee weggetrunken und fotografiert. Damit ich es niemals mehr vergesse, kommt hier die bebilderte Rezeptur.

  

Von allem Wurzelgemüse muss etwas dabei sein:
Sellerieknolle, Kohlrabi , Möhre, Porree und Petersilienwurzel. Weil es irgendwie brühwürfelig werden soll, dürfen Liebstöckel und Petersilie nicht fehlen. Salz und Gemüse/Kräuter werden im Verhältnis 1:3 verwendet. Eine praktische Menge für den Hausgebrauch sind 1 1/2 Kilo Gemüse auf 500g Salz.

Gemüse und Kräuter werden gewaschen und geputzt. Je nach vorhandenen Küchengeräten werden das Gemüse geraspelt und die Kräuter fein gehackt oder alles in den Thermomix geworfen oder mit dem Pürierstab zerhäckselt. Hauptsache, es sieht am Ende wie auf dem Foto aus. 

Wenn das erledigt ist, die geraspelte Gemüse-Kräuter-Mischung einmal abwiegen und ein Drittel dessen an Salz unterarbeiten. 1 Stunde ziehen lassen. In Gläser abfüllen. Freuen.

Danke, Katrin!

2 Gedanken zu „Salzgemüse.

  1. Katrin

    Für dich, als meine weltbeste Fotografin, Nachbarin und Freundin auf jeden Fall immer wieder gerne. 😊 Hat Spaß gemacht zusammen zu “kochen”. 😆

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  2. Steffi Beitragsautor

    Eigentlich hätte das in deinem Blog stehen müssen! So hattest Du wieder die Arbeit und ich das Vergnügen. Auf alle Fälle wird das Salzgemüse-Rezept nicht verloren gehen. Das ist ja auch was :)

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