Wintersteckzwiebeln und Herbstsalat.

Im Pflanzenmarkt war ich wegen der Himbeeren. Die sollten aufhören, in Nachbars Beeten rumzuliegen. Ein paar Hölzer und etwas Draht. Ich kann leider nicht durch so einen Markt gehen, ohne kurz nachzusehen, was es alles gibt, um das Gartenleben zu verbessern. Über einen Schlauchwagen hatte ich nachgedacht, eine neue Rasenkantenschere, ein Kabel für den Rasenmäher – all das wäre nützlich. An der Hängematte bin ich gerade so vorbei gekommen, ebenso an den geblümten Schippen. Ich wollte ja bloß Hölzer und Draht für die Himbeeren, keine Angry-Bird-LEDs. Und dann haben sie was sehr gemeines gemacht im Pflanzenmarkt. Kürbisse lagen da, in allen Farben, Formen und Größen. Für Suppe, zum Schnitzen, als Dekoration. Das Jahr ist vorbei, die Beete sind leer, sagten die Kürbisse. Das hat mich so traurig gemacht, dass ich zehn kleine Herbstsalate, eine Tüte Wintersteckzwiebeln und eine mir unbekannte Anemonensorte kaufen musste. Zum sofort pflanzen.

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